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Narzissmus in der Paarbeziehung

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Ratgeber

Narzissmus in der Paarbeziehung ist ein wichtiges Thema.

Narzisstische Partner sind oft selbstverliebt, manipulativ, egozentrisch und gefühllos. Sie können ihre Partner emotional, psychisch oder sogar körperlich missbrauchen. Sie haben wenig Empathie und Respekt für die Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen ihrer Partner. Sie sehen ihre Partner als Objekte, die sie kontrollieren, ausnutzen oder abwerten können.

Vorab – Narzissmus sollte man nicht generell verurteilen

Es gibt nicht den „Narzissmus“. Narzissmus gibt es in viele Stufen. Ein gewisser Narzissmus ist sogar bereichernd und der Mensch kann eine erfolgreiche Berufskarriere und eine lebendige Beziehung führen. Doch, je stärker der Narzissmus ausgeprägt ist, desto schwieriger wird es werden

Es geht hier um stark narzisstische Partner

Stark narzisstische Partner können ihre Beziehungen sehr anstrengend, schmerzhaft und ungesund machen. Sie können ihre Partner isolieren, verunsichern, eifersüchtig machen, kritisieren, beschuldigen oder betrügen. Sie können ihre Partner von sich abhängig machen, indem sie ihnen falsche Hoffnungen, Versprechungen oder Entschuldigungen geben. Sie können ihre Partner mit Liebesentzug, Drohungen oder Schuldgefühlen bestrafen. Sie können ihre Partner mit Charme, Komplimenten oder Geschenken umgarnen, um sie wieder einzufangen.

Stark narzisstische Partner sind oft nicht bereit oder fähig, sich zu ändern. Sie leugnen oder rechtfertigen ihr Verhalten. Sie schieben die Schuld auf ihre Partner oder andere. Sie weigern sich, professionelle Hilfe zu suchen oder anzunehmen. Sie sind oft nicht in der Lage, echte Liebe, Nähe oder Bindung zu geben oder zu empfangen.

Wenn Sie in einer Beziehung mit einem narzisstischen Partner sind, sollten Sie wissen, dass Sie nicht allein sind. Es gibt viele Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen, die unter narzisstischem Missbrauch leiden. Sie sollten auch wissen, dass Sie nicht schuld sind an dem Verhalten Ihres Partners. Sie sollten sich nicht für seine Taten verantwortlich fühlen oder rechtfertigen müssen. Sie sollten sich nicht von ihm abwerten oder kleinhalten lassen.

Sie sollten sich selbst schützen und achten. Sie sollten Ihre eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen respektieren und kommunizieren. Sie sollten sich Hilfe und Unterstützung von vertrauenswürdigen Personen suchen. Sie sollten sich über Narzissmus informieren und verstehen, wie er Ihre Beziehung beeinflusst. Sie sollten sich über Ihre Optionen klar werden und entscheiden, ob Sie in der Beziehung bleiben oder gehen wollen.

Narzissmus in der Paarbeziehung ist ein wichtiges Thema, das ernst genommen werden sollte. Narzisstischer Missbrauch kann schwerwiegende Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit der Betroffenen haben. Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu sein und sich dagegen zu wehren.

Was ist Narzissmus überhaupt?

Der Begriff Narzissmus stammt aus der griechischen Mythologie – der schöne Narziss weist alle ihn begehrenden Männer und Frauen ab. Als Strafe soll er die Qualen einer unerwiderten Liebe erleiden und verliebt sich schließlich in sein eigenes, im Wasser reflektiertes, Spiegelbild. Nach andauernder Sehnsucht stirbt er bei dem Versuch, sein Spiegelbild zu umarmen. Der Begriff „Narzissmus“ beschreibt demnach einen zu hohen Grad an Selbstliebe.

In den psychologischen und psychoanalytischen Theorien zum Narzissmus steht aber immer auch ein labiles Selbstwertgefühl im Vordergrund. Ist eine Partnerschaft mit einem Narzissten dennoch möglich?

Narzissmus in der Partnerschaft ist eine schwierige Herausforderung, die oft zu Konflikten, Enttäuschungen und Verletzungen führt. Ein narzisstischer Partner ist meist sehr selbstbezogen, egozentrisch und manipulativ. Er oder sie hat ein übersteigertes Selbstwertgefühl, eine geringe Empathiefähigkeit und einen hohen Anspruch auf Bewunderung und Anerkennung. Ein narzisstischer Partner kann den anderen Partner emotional, psychisch oder sogar körperlich missbrauchen, um seine oder ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Er oder sie kann auch untreu, lügnerisch oder kontrollsüchtig sein.

Die Gefahren einer narzisstischen Partnerschaft sind vielfältig. Zum einen kann der andere Partner sein oder ihr Selbstwertgefühl, seine oder ihre Identität und seine oder ihre Autonomie verlieren. Er oder sie kann sich isolieren, sich einsam und ungeliebt fühlen. Zum anderen kann der andere Partner an psychischen Problemen wie Depressionen, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Er oder sie kann auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden entwickeln.

Die Probleme einer narzisstischen Partnerschaft sind oft schwer zu lösen, da ein narzisstischer Partner selten bereit ist, seine oder ihre Fehler einzugestehen, sich zu entschuldigen oder sich zu ändern. Er oder sie schiebt meist die Schuld auf den anderen Partner oder auf äußere Umstände. Ein narzisstischer Partner ist auch oft immun gegenüber Kritik, Ratschlägen oder Hilfsangeboten. Er oder sie kann sogar wütend, aggressiv oder rachsüchtig reagieren, wenn er oder sie sich bedroht oder angegriffen fühlt.

Die Lösungen einer narzisstischen Partnerschaft sind abhängig von der Schwere des Narzissmus und der Bereitschaft des narzisstischen Partners, sich helfen zu lassen. In manchen Fällen kann eine professionelle Therapie helfen, die Ursachen des Narzissmus zu erkennen, die Kommunikation zu verbessern und die Beziehung zu heilen. In anderen Fällen kann es notwendig sein, die Beziehung zu beenden, um sich selbst zu schützen und zu erholen. In jedem Fall ist es wichtig, dass der andere Partner sich Unterstützung sucht, sei es bei Freunden, Familie oder Fachleuten. Er oder sie sollte auch an seinem oder ihrem Selbstwertgefühl arbeiten, seine oder ihre Grenzen setzen und seine oder ihre Bedürfnisse respektieren.

Was ist ein Narzisst?

Ein Narzisst ist eine Person, die sich selbst übermäßig bewundert und sich für wichtiger, klüger oder besser hält als andere. Narzissten haben oft ein aufgeblähtes Selbstbild und einen Mangel an Empathie für andere. Sie suchen durchgehend nach Anerkennung, Lob und Bewunderung, um ihr fragiles Selbstwertgefühl zu stärken. Narzissten können charmant, charismatisch und manipulativ sein, aber auch egoistisch, arrogant und rücksichtslos. Sie haben Schwierigkeiten, gesunde Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu pflegen, da sie sich nur um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern. Narzissten leiden oft unter einer Persönlichkeitsstörung, die als narzisstische Persönlichkeitsstörung bezeichnet wird und die professionelle Hilfe erfordert.

Was ist der Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Narzissmus

Die Begriffe „weiblicher“ und „männlicher“ Narzissmus werden häufig verwendet, um Unterschiede in den Verhaltensweisen und den zugrunde liegenden Ursachen von Narzissmus bei Männern und Frauen zu beschreiben.

Eine der häufigsten Unterscheidungen besteht darin, dass männlicher Narzissmus als „grandios“ und weiblicher Narzissmus als „vulnerabler“ bezeichnet wird.

Grandioser Narzissmus ist durch ein übersteigertes Selbstwertgefühl, ein Bedürfnis nach Bewunderung und ein Mangel an Empathie gekennzeichnet. Männer mit grandiosem Narzissmus neigen dazu, selbstbewusst, charismatisch und dominant zu sein. Sie können auch arrogant, herablassend und manipulativ sein.

Vulnerabler Narzissmus ist durch ein geringes Selbstwertgefühl, ein Bedürfnis nach Anerkennung und ein Gefühl der Verletzlichkeit gekennzeichnet. Frauen mit vulnerablem Narzissmus neigen dazu, sich selbstkritisch, unsicher und abhängig zu sein. Sie können auch bedürftig, manipulativ und eifersüchtig sein.

Diese Unterscheidung ist jedoch nicht immer eindeutig. Es gibt auch Männer mit vulnerablem Narzissmus und Frauen mit grandiosem Narzissmus.

Neben der Unterscheidung in grandiosen und vulnerablen Narzissmus gibt es auch andere Unterschiede zwischen weiblichem und männlichem Narzissmus.

Soziales Verhalten

Männer mit Narzissmus neigen dazu, in sozialen Situationen dominant und selbstbewusst aufzutreten. Sie sind oft Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und genießen es, im Mittelpunkt zu stehen. Frauen mit Narzissmus sind in sozialen Situationen oft zurückhaltender und schüchtern. Sie suchen eher nach Anerkennung und Bestätigung von anderen.

Beziehungsverhalten des Narzissten

Männer mit Narzissmus sind oft in Beziehungen, in denen sie die Kontrolle haben. Sie können eifersüchtig und kontrollierend sein und ihre Partnerinnen oft manipulieren. Frauen mit Narzissmus sind in Beziehungen oft abhängig und suchen Bestätigung von ihren Partnern. Sie können auch narzisstische Züge an ihren Partnern anziehen.

Ursachen des Narzissmus

Die Ursachen von Narzissmus sind nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass sowohl biologische als auch soziale Faktoren eine Rolle spielen.

Biologische Faktoren, die mit Narzissmus in Verbindung gebracht werden, sind unter anderem eine genetische Veranlagung, eine Störung der Hirnentwicklung und eine Schädigung des Gehirns.

Soziale Faktoren, die mit Narzissmus in Verbindung gebracht werden, sind unter anderem eine überfürsorgliche oder über protektive Erziehung, ein Mangel an emotionaler Zuwendung in der Kindheit und ein Mangel an Selbstwertgefühl.

Es ist wichtig zu beachten, dass Narzissmus ein komplexes Persönlichkeitsmerkmal ist, das bei Männern und Frauen in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten kann.

Eitle Liebe – Wenn zwei Narzissten eine Paarbeziehung führen

Das Buch „Eitle Liebe“ von Bärbel Wardetzki beschreibt, wie zwei narzisstische Menschen in einer Beziehung miteinander interagieren. Die Autorin analysiert die Dynamik dieser Beziehungen und geht auf die damit einhergehenden seelischen Nöte ein.

Wardetzki beschreibt, dass narzisstische Menschen in einer Beziehung zunächst eine starke Anziehung zueinander empfinden. Sie fühlen sich voneinander verstanden und wertgeschätzt, da sie beide ein übersteigertes Selbstbild haben. In der Anfangsphase der Beziehung sind sie daher oft sehr glücklich und verliebt.

Nach einiger Zeit jedoch beginnen die Probleme. Die beiden Partner beginnen, einander zu bekämpfen. Sie wollen beide im Mittelpunkt stehen und bewundert werden. Sie sind eifersüchtig und kontrollierend und versuchen, den anderen zu manipulieren.

Die Beziehung wird immer oberflächlicher und konfliktreicher. Die Partner verlieren sich immer mehr in ihren eigenen Bedürfnissen und sind nicht mehr in der Lage, sich auf den anderen einzulassen.

Wardetzki beschreibt, dass narzisstische Beziehungen oft in Gewalt, Missbrauch und Trennung enden. Die Partner sind einander emotional und psychisch schädlich.

Im Buch „Eitle Liebe“ stellt Wardetzki auch die Frage, ob es möglich ist, dass eine Beziehung zwischen zwei Narzissten gelingen kann. Sie kommt zu dem Schluss, dass es zwar theoretisch möglich ist, aber sehr schwierig. Beide Partner müssten sich ändern und bereit sein, ihre narzisstischen Züge zu überwinden.

Die wichtigsten Punkte des Buches „Eitle Liebe“:

  • In der Anfangsphase der Beziehung empfinden narzisstische Menschen eine starke Anziehung zueinander.
  • Nach einiger Zeit beginnen die Probleme. Die Partner wollen beide im Mittelpunkt stehen und bewundert werden.
  • Die Beziehung wird immer oberflächlicher und konfliktreicher. Narzisstische Beziehungen oft in Gewalt, Missbrauch und Trennung enden.
  • Es ist theoretisch möglich, dass eine Beziehung zwischen zwei Narzissten gelingen kann, aber sehr schwierig.

Tipps für Menschen, die in einer Beziehung mit einem Narzissten sind.

* Informieren Sie sich über Narzissmus.
* Setzen Sie Grenzen und verteidigen Sie sich

Titel dieser Seite: Narzissmus in der Paarbeziehung

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